Aschermittwoch

AschermittwochDer Aschermittwoch (lateinisch Feria quarta cinerum, ‚vierter Tag (= Mittwoch) der Asche‘ oder Dies cinerum, ‚Tag der Asche‘) stellt in der Westkirche seit dem Pontifikat Gregors des Großen den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit dar.
Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, im Gottesdienst am Aschermittwoch die Asche vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres zu segnen und die Gläubigen mit einem Kreuz aus dieser Asche zu bezeichnen.
Die Fastenzeit soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte, und auf Ostern vorbereiten. Da die Sonntage der Fastenzeit nicht als Fasttage gelten, ergibt sich eine Gesamtdauer von 46 Tagen, von Aschermittwoch bis Karsamstag. Die Ostkirche kennt keinen Aschermittwoch, weil ihre Fastenzeit bereits am Sonntagabend der siebten Woche vor Ostern beginnt.


Faschingsdienstag

Der Fastnachtsdienstag ist ein Brauchtumstag. Andere Bezeichnungen für den Fastnachtsdienstag sind: Faschingsdienstag, Karneval, Fasnacht, Fasnet, Fasching. Der Faschingsdienstag ist nach dem Rosenmontag der jährliche Höhepunkt des Karnevals im deutschsprachigen Raum. Er fällt auf den Dienstag vor dem sechsten Sonntag vor Ostern.


Rosenmontag

RosenmontagDer Rosenmontag wird insbesondere im rheinischen Karneval als Höhepunkt der Karnevalszeit, oft mit dem so genannten Rosenmontagszug, begangen. Er fällt auf Montag vor dem Aschermittwoch; 48 Tage vor dem Ostersonntag. In sogenannten Karnevalshochburgen wie u. a. Köln, Düsseldorf oder Mainz geben am Rosenmontag als Brauchtumstag viele Arbeitgeber ihren Mitarbeitern zwar frei, ein gesetzlicher Feiertag ist der Rosenmontag aber in keinem Bundesland.